Wie arbeiten die Ergotherapeuten in unserer Praxis?

Das größte Bestreben der alltagsnahen, individuellen und klientenzentrierten Ergotherapie ist das Erreichen der gemeinsam festgelegten Ziele mit speziellen ergotherapeutischen Behandlungsmethoden unter Einbeziehung der Eltern / Angehörigen.

Eine unserer Ergotherapeutinnen arbeitet mit ihrem Therapiehund Ibano.

Ergotherapie begleitet, unterstützt und befähigt Menschen, die in ihren alltäglichen Fähigkeiten eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Im Alltagsleben handlungsfähig zu sein bedeutet, dass der Mensch die Aufgaben, die er sich stellt, und die, die ihm durch sein Leben bzw. die Gesellschaft gestellt werden, für sich zufriedenstellend erfüllen kann.
(Definition nach DVE)

Verordnungsfähig bei Kindern:

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Störungen des Bewegungsablaufs infolge von Hirnschädigungen
  • Störungen des Bewegungsablaufs im Zusammenhang mit Wahrnehmungsdefiziten (Grobmotorik- und Koordinationsstörung)
  • Visuelle, auditive oder taktile Wahrnehmungsstörungen
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • Lern- und geistige Behinderungen
  • Teilleistungsstörungen
  • Störungen der Fein- und Graphomotorik (malen / schreiben)
  • Verhaltensauffälligkeiten

Maßnahmen und Methoden bei Kindern:

  • Förderung z.B. der Grobmotorik und Koordination
  • Verbesserung der Gleichgewichtsanpassung
  • Fein- und graphomotorisches Training
  • Einsatz von Handwerk und kreativen Tätigkeiten
  • Sensorische Integrationstherapie
  • Förderung der auditiven Wahrnehmung und Merkfähigkeit
  • Erarbeitung alltagsrelevanter Handlungen
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitstraining
  • Regelmäßig stattfindende Elterngespräche sowie Einbindung der Eltern in die Therapie

Verordnungsfähig bei Erwachsenen:

  • Schlaganfall
  • Schädelhirnverletzungen
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson
  • Demenz
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Depression
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • Gedächtnis- und Merkfähigkeitsstörungen

Maßnahmen und Methoden bei Erwachsenen:

  • Aufbau, Erhalt und Verbesserung funktioneller Bewegungen und Fertigkeiten (z.B. Mobilität, Grob- und Feinmotorik)
  • Sensibilitätstraining
  • Alltags- und Haushaltstraining
  • Anleitung zur Selbsthilfe (z.B. bei Essen und Trinken, Anziehen oder Fortbewegung)
  • Konzentrationstraining
  • Gedächtnistraining / Hirnleistungstraining

Ergotherapie fällt unter die Heilmittelrichtlinien der Krankenkasse und die Behandlung erfolgt nach Verordnung (Rezept) des behandelnden Arztes.