Die Bedeutung von Bindung und Bindungsauffälligkeiten in der Krippen- und Kindergartenpädagogik
Regulationsentwicklung
Kinder wollen sich - vom ersten Lebenstag an - binden! Das ist ein angeborenes Grundbedürfnis, wie Essen und Trinken. Je feinfühliger eine Person auf die kindlichen Bedürfnisse eingeht, desto sicherer wird diese Bindung. Bindung steht mit dem Erkundungsverhalten von Kindern in unmittelbarem
Wechselkontakt. Somit ist Bindungssicherheit eine Voraussetzung für kognitive und emotionale Lernprozesse, eng verbunden mit Strategien der Regulationsfähigkeit. Aufgeregten, unruhigen und schlecht zu beruhigenden Kinder fehlt häufig diese Sicherheit.
Inhalte der Fortbildung:
- Das Konzept „Bindung", Bindungsqualitäten und -besonderheiten und Auswirkung auf das kindliche Verhalten
- Die Eingewöhnungszeit, Gestaltung von Übergängen
- Signale des Kindes gut deuten, damit ein gelungener Bindungsaufbau zur Fachkraft gelingt
- Wie kann hoch (bindungs-)gestressten Kindern in der Kita begegnet werden
- Ko-Regulation durch die pädagogische Fachkraft
- Besprechung von Einzelfällen
„Mit einem inneren Gefühl von Bindungssicherheit kann man schließlich um die ganze Welt fahren und das Leben in seinen verschiedenen Varianten erkunden."
(K.H. Brisch)
| Termin(e): | 1 Tag Termin 2027 Zeit Kosten BEP anerkannt |
| Leitung: | Sabine Lehnert |
| Anmerkung/Starttermin: | 00.00.0000 |
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